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Die Rettungshundegruppe versammelt sich am Treffpunkt.
Im Suchgebiet angekommen, bekommt jeder Hundführer sein Suchgebiet zugeteilt.
Ein Rettungshund findet eine vermisste Person.
Unsere Rettungshundestaffel ist seit 2004 „im Einsatz“. Durchschnittlich werden wir pro Jahr etwa 9 Mal alarmiert und leisten so jährlich ca. 1100 Stunden im Einsatz. Zu den vermissten Personen zählen unter anderen beispielsweise körperlich beeinträchtigte Menschen, Personen, die unter Alkoholeinfluss standen, die verwirrt waren, die Suizid begehen wollte oder die unter Demenz leiden sowie Opfer von Verkehrsunfällen, Kinder und Jugendliche oder Sportler. In den meisten Fällen (etwa 2/3 der Einsätze) werden die vermissten Personen von der Polizei oder von den Rettungshunden gefunden. Durchschnittlich werden 1/3 der Einsätze abgebrochen oder erweisen sich als Fehlalarm. In der Regel wird der Einsatzleiter von der Polizei alarmiert – wir sind einsatzbereit 365 Tage im Jahr, zu jeder Tages- und Nachtzeit). Der Einsatzleiter gibt Meldung an die Staffel weiter, die daraufhin alles stehen und liegen lässt und sich zum Treffpunkt begibt. Von dort aus werden weitere Maßnahmen organisiert, z. B. besorgen wir Kartenmaterial für das Suchgebiet und sprechen mit Angehörigen. In manchen Fällen ist erforderlich, weitere Hilfskräfte zu rufen. So sind wir manchmal auf die Unterstützung anderer Rettungshundestaffeln angewiesen, z. B., wenn das Suchgebiet sehr groß ist oder wenn speziell ausgebildete Rettungshunde (z. B. Mantrailer oder Wassersuchhunde) benötigt werden. Die Suche wird so lange fortgesetzt, bis die vermisste Person gefunden wurde oder wir mit unseren Kräften und Ideen nicht mehr weiterkommen. Wird eine Person nicht gefunden und der Einsatz wird abgebrochen, fangen wir erneut an zu suchen, sobald sich neue Hinweise ergeben.
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